Konzert

Sa. 12.12.2026, 17.30 bis 18.30 Uhr
Reformierte Kirche, Säntisstrasse 1, 8304 Wallisellen
Mozart, Beethoven und Boccherini
Wie hat es geklungen?

Wie klang diese Musik zu jener Zeit, als sie entstand? Welche Farben, welche Ausdrucksmöglichkeiten und welche Klangwelten hörten Mozart, Beethoven und Boccherini selbst?
Dieses Konzert lädt zu einer Reise in die Kammermusik des späten 18. Jahrhunderts ein. Drei Komponisten, drei unterschiedliche Besetzungen und drei ganz eigene musikalische Sprachen eröffnen faszinierende Einblicke in eine Epoche des Umbruchs und der Kreativität.

Mozarts Klavierquartett KV 478 gehört zu den innovativsten Werken seiner Zeit. Anstelle eines Klaviers mit begleitenden Streichern begegnen sich vier Instrumente auf Augenhöhe in einem lebendigen musikalischen Dialog.
Im Zentrum des Programms steht ein selten gespieltes Streichquartett, das traditionell dem jungen Beethoven zugeschrieben wird, dessen Urheberschaft jedoch bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Dieses musikalische Rätsel verleiht dem Werk einen besonderen Reiz und lädt zum Entdecken ein.
Den Abschluss bildet Luigi Boccherinis Quintett op. 57 Nr. 3, das mit Eleganz, Virtuosität und italienischer Kantabilität begeistert und die Vielfalt der europäischen Kammermusik des späten 18. Jahrhunderts eindrucksvoll widerspiegelt.

Ausgeführt wird das Programm auf historischen Instrumenten vom Quartetto alla maniera italiana und Giulia Ricci, Kirchenmusikerin der Reformierten Kirche Wallisellen, am Hammerflügel. Die historischen Klänge verleihen den Werken eine besondere Unmittelbarkeit und lassen die Musik in jener Farbenvielfalt erklingen, die ihre Komponisten einst selbst gehört haben.
Kontakt: Giulia Ricci, Organistin