19 Uhr «Film ab…» Wie ein einziger Tag

Wie ein einziger Tag (Foto: zVg)
Di. 23.09.2025, 19.00 bis 21.00 Uhr
Kirchgemeindehaus, Zentralstrasse 10, 8304 Wallisellen
Die Geschichte einer Liebe, die alle Hindernisse überdauert

In einem Pflegeheim liest ein älterer Mann einer Frau, die unter Alzheimer leidet, täglich aus einem Notizbuch vor. Die Frau erkennt ihn nicht, doch er hofft, dass sie sich an die Geschichte erinnert, die er ihr erzählt – ihre gemeinsame.
Die Erzählung führt zurück in den Sommer 1940 nach Seabrook, South Carolina. Noah, ein einfacher junger Mann aus ärmlichen Verhältnissen, verliebt sich sofort in Allie, die aus einer wohlhabenden Familie stammt und nur den Sommer in der Stadt verbringt. Trotz sozialer Unterschiede entwickelt sich zwischen ihnen eine leidenschaftliche Beziehung. Allies Eltern, besonders ihre Mutter, missbilligen jedoch die Verbindung und trennen die beiden am Ende des Sommers. Noah schreibt Allie ein Jahr lang jeden Tag einen Brief, doch diese erreichen sie nie, da ihre Mutter sie heimlich zurückhält. Im Glauben, Noah habe sie vergessen, verlobt sich Allie Jahre später mit dem wohlhabenden Lon Hammond Jr., während Noah nach dem Krieg ein altes Haus kauft und renoviert – jenes Haus, das er Allie einst versprochen hatte.
Als Allie in der Zeitung ein Foto von Noah vor dem fertiggestellten Haus sieht, beschliesst sie, ihn wiederzusehen. Das Treffen entfacht alte Gefühle, und bald steht Allie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie bei Lon bleiben, der ihr Sicherheit bietet, oder zu Noah zurückkehren, ihrer grossen Liebe? Ein Gespräch mit ihrer Mutter, die gesteht, selbst einst eine ähnliche Wahl getroffen zu haben, bringt Klarheit.
Zurück in der Gegenwart wird deutlich, dass die ältere Frau tatsächlich Allie ist und der Mann Noah. Für kurze Augenblicke kehrt ihr Gedächtnis zurück, und sie erkennt ihn – nur um gleich darauf wieder in Vergessenheit zu fallen.
Der Film ist eine Hommage an die Beständigkeit wahrer Liebe, die Zeit, gesellschaftliche Unterschiede und sogar Krankheit überdauert. Er zeigt, dass Glück vor allem dort zu finden ist, wo das Herz zuhause ist.

Dienstag, 23. September 2025
15 und 19 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus
Dauer: 119 Minuten
Der Eintritt ist frei, freiwilliger Unkostenbeitrag
Ulrike von Allmen (ref. Kirchgemeinde) und das ökumenische Vorbereitungsteam

Kontakt: Ulrike von Allmen, Sozialdiakonin