Beschreibung Am letzten Sonntag im Kirchenjahr denken wir besonders an jene Menschen, die im vergangenen Jahr gestorben sind.
Viele unter uns sind in den letzten Wochen und Monaten mit dem Tod in Berührung gekommen durch den Verlust eines Menschen, der ihnen nahe stand.
Die Erfahrung der Ohnmacht und Angst während einer schweren Krankheitszeit, der Schmerz des Abschieds in der Todesstunde, die Einsamkeit und Leere danach, all das ist noch gegenwärtig.
Die Erfahrung des Todes verändert das Leben für jene, die zurückbleiben. Nichts ist mehr wie vorher – es ist, als ob man plötzlich auf einem ganz anderen Weg steht als zuvor. Es ist offen, wie es weitergehen wird.
Jesus bittet seinen himmlischen Vater: «Ich will, dass wo ich bin, auch die bei mir seine, die du mir gegeben hast.» Jesus ist vom Tod auferweckt worden und zum Gott hinübergegangen. So glauben wir, dass unsere Liebsten auch bei Gott geborgen sind.
Der Gottesdienst heute will uns helfen, darüber nachzudenken, wie der Glaube an die Auferstehung von den Toten unsere Sichtweise über Leben und Tod ändern kann. Gott uns auch in der Tiefe trägt und uns Zukunft eröffnet.
Pfarrerin Hajnalka Ravasz
Pfarrer Peter Haueis
Pfarrer Dávid Faragó
Musik: Luna Vissers, Harfe – Giulia Ricci, Orgel und Klavier
Kollekte:
» Mission 21, IBAN: CH58 0900 0000 4072 6233 2